Tag 7: Mannheim – Strasbourg

Da wir wegen der Fahrräder und des Frühstücks etwas nervös waren, startete der Tag um kurz vor sieben mit dem Wecker. Wir gingen runter und klärten die Situation, dann frühstückten wir auch gleich. So kamen wir denn auch zeitig los.

Von Mannheim mussten wir zunächst nach über den Rhein nach Ludwigshafen, dann irgendwie aus der Stadt herauskommen. Beiden Städten gemein ist eine katastrophal schlechte Fahrradinfrastruktur, so dass dieser Teil recht stressig war. Zwar ging es teils auch auf ruhigen Wegen, straßenbegleitende gemeinsame Rad- und Fußwege von weniger als 2m Breite aber bei der Fahrt aus der Stadt ließen den Streßlevel auch dann nur langsam sinken, so etwas wirkt nach.

Auch die Fahrt durch Speyer war nur bedingt schön, als Highlight ging es immerhin am Technik-Museum vorbei, wo es diverse Loks und Flugzeuge auch von außen zu sehen gab.

Bis Germersheim war es dann meist angenehm zu fahren. In Germersheim statteten wir der Stadthalle als altem Standort der SPEZI einen kurzen Besuch ab, bevor wir in der Altstadt ein Eis aßen und noch die örtlichen Fahrradläden besuchten.

Ab Germersheim schließlich führt die Strecke am Rhein entland, die Fahrt durch Wörth und Maximiliansau ist ok’ish und hinter Neuburg ist man plötzlich in Frankreich. Ab hier wird es dann richtig angenehm zu fahren. Die Wege sind ausgebaut und selbst, wenn es mal über Straßen und durch Dörfer geht, gibt es meist Radwege oder Radspuren – oder zumindest wenige und verständnisvolle Autofahrer, die einem nicht das Leben schwer machen.

Bis Gambsheim führt die Strecke meist hinter dem Deich entlang, vom Rhein slebst sieht man wenig, aber man kommt gut voran. Wegen Bauarbeiten an einer Brücke muss man über Gambsheim Kilstett und La Wantzenau fahren, dort geht es dann auch schon in die Piste des Forts entlang alter Befestigungsanlagen der Maginot-Linie und damit in den Endspurt nach Strasbourg.

In Strasbourg umfuhren wir den Innenstadtbereich auf dem Radweg, der außen herum führt und bogen erst am Beginn des Kanals in Richtung Bahnhof ab, wo sich unser Hotel befand.

Abends gab es noch Flammkuchen und einen Spaziergang in der Altstadt.

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