Tag 8: Strasbourg – Freiburg

Der heutige Tag hielt nur noch etwa 100 Kilometer für uns bereits, weil wir am Vortag mit 172 Kilometern so viel Strecke vorgelegt hatten, dass wir es gemütlich angehen konnten. Wir frühstückten also in „zivil“ und zigen uns erst danach um und packten die Taschen.

Vom Hotel zum Kanal ging es auf kurzem Wege über die hervorragende Fahrradinfrastruktur von Strasbourg. Dann folgten gut 55 Kilometer Fahrt am Rhein-Rhone-Kanal. Zuerst zwischen den großen Ausfallstraßen von Freiburg, weiter südlich wurde es ruhiger. Viele Radfahrer waren unterwegs: Auf dem Rennrad zur Trainingsrunde, zur Ausfahrt mit dem Hund und auch Reisende mit kleinen und großen Taschen.

Neben einigen Abschnitten, auf denen der Belag erneuert wurde, fiel auf, dass an vielen Schleusen gebaut wird. Es ist geplant, den derzeit gesperrten Teil in wenigen Jahren für touristische Zwecke wiederzueröffnen, ein schönes Projekt, wie ich finde.

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Das erste der beiden Cafés an der Strecke kurz vor Marckolsheim war nicht geöffnet, aber das zweite bei Artzenheim kurz vor dem Ende der Kanalstrecke war geöffnet. Wir kehrten ein und hatten ein sehr leckeres Mittagessen und vor allem bei der Wärme und Sonne sehr viel zu trinken.

Nach dem Ende des Kanalradweges fuhren wir ein kleines Stück ruhiger Landstraße, dann noch ein wenig auf einem dedizierten Radweg und noch einmal kurz Landstraße, bevor wir zur Rheinbrücke in Richtung Deutschland gelangten. Die Radwege auch auf deutscher Seite waren größtenteils besser als erwartet und so kamen wir am Nachmittag an unserem Ziel Freiburg an.

Nach dem Check-In im Hotel mit Duschen und Umziehen machten wir noch einen Spaziergang in Richtung Messe und zu einem kleinen Abendessen. Mit einem Umweg über den Supermarkt ging es kurz nach Sonnenuntergang ins Hotel.