Ich wachte auf, aber ich hatte nicht gut geschlafen und fühlte mich nicht wohl. Ich ließ es langsam angehen, Nach dem Frühstück checkte ich das Wetter; grau und windig. Auch die Wettervorhersage verhieß nichts Gutes.

Nichtsdestotrotz machte ich mich fertig für eine Tour, sei es „soweit ich komme“, nur nach Seesen, Bad Gandersheim oder Kreiensen – oder auch nur bis zum Bahnhof. Und die letzte Option wählte ich dann auch. Zwar ging das Fahren besser als befürchtet, hätte ich fahren müssen, dann wär das gegangen. Aber ich musste ja nicht. Und so entschied ich mich für einen Ruhetag, im Hinblick auf kommende Tourtage.
Bis der nächste Zug kam setzte ich mich noch in der Nähe des Bahnhofs in einen Bäcker und trank einen Tee, dann ging es zuerst mit der Regionalbahn nach Kreiensen. Dort stand der Anschlusszug nach Paderborn bereits am anderen Gleis bereit, der Umstieg klappte prima.
Während der Fahrt nach Paderborn sah ich nicht nur die hügelige Landschaft, sondern auch den Wind, der mit 40km/h bis 50km/h den Regen an die Scheiben des Zuges peitschte. Ich war froh, mich für die Bahn entschieden zu haben.
In Paderborn suchte ich mir ein Hotel direkt am Bahnhof. Zum einen liegt das direkt an der Route, falls das Wetter morgen besser und wenn nicht, dann eben am Bahnhof – zum anderen musste ich so nicht im Regen irgendwo anders hin fahren, Einen sicheren Platz für’s Rad gab’s auch und das Zimmer war auch, bereits bei meiner Ankunft am Mittag bezugsbereit.

In einer Regenpause erkundete ich noch ein wenig die Stadt, dann ruhte ich, abends ging ich noch etwas essen und für den kommenden Tag Saft besorgen. Der Abend endete früh und ich lasse mich überraschen, ob morgen der angekündigte Dauerregen kommt oder ich doch ein halbwegs gutes Fahrwetter haben werde.



