Spring15: SPEZI

Wie immer am letzten Wochenende des April fand in Germersheim die SPEZI statt. Die großen Revolutionen blieben auch in diesem Jahr aus, allerdings sieht man eine erhebliche Entwicklung und eine in die breite gehende Velomobilszene. Die Mobile werden leichter und professioneller.

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Aber auch im Zubehörbereich zeigt sich die SPEZI als hoch innovative Messe, auf der man sehr nah an die Entwickler und Hersteller heran kommt. Bei der Fahrradelektronik zum Beispiel gab es nette Dinge, seien es Lader, Licht oder Antriebe.
Liegeräder sind weiterhin weitestgehend Trikes, wobei es auch bei den etablierten Einspurern mindestens in den Details Verbesserungen gab.
Die Stimmung auf der Messe war wie immer sehr gut. Neben Gesprächen mit Schmidt und B&M war ich natürlich auch auf dem Stand von HP Velotechnik, speziell um nach einer Befestigung zu fragen, die HP für die Beleuchtung am S-Pedelec nutzt und die eine zusätzliche Bohrung am Ausleger braucht. Durch die doppelte Verschraubung kam der Scheinwerfer deutlich stabiler und vibrationsärmer befestigt werden.
Zum Abschluss schauten wir noch dem Lastenradrennen zu, teils abenteuerliche Berge von Material wurden dort transportiert.

Spring15: Die Anfahrt

Der Streik bei der Bahn am Mittwoch und Donnerstag gestaltete die Zeit vor der Abfahrt ein wenig stressig: für alle Fälle und weil niemand vorhersagen konnte, ob unsere Züge fahren würden mussten alternative Verbindungen organisiert werden und zumindest Reservierungen für die Räder gemacht werden.
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Am Freitag Vormittag deutete sich dann aber glücklicherweise an, dass unsere Züge pünktlich und dem korrekten Wagenpark fahren würden. So traf ich mich mit Michael um 20 nach 12 am Bahnhof Südkreuz. Wir hatten gemütlich Zeit, unser Gleis zu erreichen und bald kam sich unser Zug. Am Südkreuz gab es einen langen Aufenthalt und wir waren die einzigen, die mit dem Fahrrad in den Zug stiegen. Zwar kamen später noch ein paar wenige Radfahrer, aber alles geübte Radler mit ordentlichen Rädern.
Pünktlich erreichen wir Frankfurt/Main, wo wir gut eineinhalb Stunden Aufenthalt haben. Die Zeit nutzen wir, um im Bahnhof essen zu gehen, bevor wir in den nächsten Zug nach Karlsruhe steigen. Auch dieser pünktlich und vollständig.
In Karlsruhe folgten wir dem vorbereiteten Track zu Hanno, wo schon diverse andere Liegeradfreunde in gemütlicher Runde beisammen saßen. Es gab lecker Essen und lockere Unterhaltung, bevor wir alle müde in die Betten fielen.